
Als Musterbeispiel verwenden wir die Zürich Aktie im März 2000. Die Aktie hatte
damals seit dem High über 30% korrigiert und viele Anleger hatten die Hände von der
Aktie gelassen, obwohl sich eine attraktive Einstiegsmöglichkeit angeboten hätte:
Unsere Tradingstrategie basiert auf drei wichtigen Eckpfeilern:
1. Wir achten auf die technische Verfassung im Weekly Chart:
Anfangs 2000 testet die Aktie die untere Supportline des langjährigen
Aufwärtstrendes und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, dass wir an diesem
Punkt eine Unterstützung vorfinden, um die Korrektur abzuschliessen.

2. Postive Divergenzen in der Momentumkonstellation
Nebst dem Test der langfristigen Supportlinie zeigt die Aktie auch positive
Divergenzen, dh. das Momentum hat bereits wieder nach oben gedreht, während die
Kurse weiter fallen. Ein weiteres Zeichen, dass die Korrektur an Schwung
verliert.

3. Unsere Short Term Indikatoren
Am 15.3.2000 haben die ST Indikatoren ein Kaufsignal generiert. Somit waren alle Kriterien
der Eckpfeiler erfüllt und die Aktie wurde richtigerweise zum Kauf empfohlen.

Es lassen sich nun aus unserer Tradingphilosophie folgende Grundsätze
ableiten:
1. Jeder Anlegertyp kann von unserer Empfehlung profitieren: Sei es der
konservative Aktionär oder der aggresive Warrantstrader.
2. Durch die drei Eckpfeiler gelingt es uns das Risiko deutlich zu minimieren
und die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn zu maximieren.
3. Dank klar gesetzten Stoplosses ist das Verlustrisiko definiert.
|